Frank Bewig - Ihr Stadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit

Liebe Kladowerinnen und Kladower,

wenn die Menschen aus Spandau das Wort „Kladow“ hören, so denken sie meist an ein Dorf ganz im Süden unseres Bezirks. Weit entfernt von den Problemen der Stadt, mit einem umfangreichen Erholungsangebot.

Sicher ist die Kladower Landschaft von viel Wasser, großen Wäldern – auch in der näheren Umgebung – und Wiesen geprägt. Hier kann man sich entspannen und dem Alltag auch gerne einmal entfliehen. Doch wer denkt, in Kladow gäbe es keine Probleme, die Kladowerinnen und Kladower hätten keine Sorgen und Nöte, der liegt falsch. Als Ihr Stadtrat habe ich mich nicht nur in der Vergangenheit für Kladow stark gemacht, sondern möchte das auch in Zukunft tun.

Geboren bin ich am 04. August 1975 in Spandau. Meine Schulzeit verbrachte ich in unserem wunderschönen Bezirk.

Ende der 90er-Jahre führte mich mein Weg im Rahmen meines Zivildienstes erstmals regelmäßig nach Kladow. Schon immer interessiert am Engagement in der Jugendarbeit – so war ich mal Basketballtrainer einer Jugendmannschaft – und an den Themen Pflege und Gesundheit, leistete ich meinen Dienst in einer Heilpädagogischen Anstalt in Kladow ab. Der bewusste Umgang mit Menschen war und ist auch heute noch das, was mich in meinem Handeln antreibt. Es motiviert mich und gibt mir die Kraft für meine Arbeit.

In dieser Zeit habe ich Kladow als Ortsteil lieben gelernt, während des täglichen Aufenthalts und auf dem Hinweg zu meiner Dienststelle erkannte ich schnell die Liebenswürdigkeit und Lebensqualität, die Kladow zu bieten hat.

Zurzeit bin in Stadtrat für Bauen, Planen und Gesundheit. Mit unterliegen unter anderem auch die Geschäftsbereiche Stadtentwicklung, das Straßen- und Grünflächenamt sowie das Gesundheitsamt. Damit bewege ich Themen, die sich überall in Kladow wiederfinden lassen.

Im Rahmen meines Amtes konnten wir gemeinsam auch bereits vieles erreichen.

So habe ich das besondere Vergnügen, das Projekt „Raum für Kinderträume“ weiterzuführen. Unterstützt durch die Spielplatzpaten in Kladow wird es uns dadurch ermöglicht, regelmäßig in die Spielplätze zu investieren. Einmal im Jahr feiern wir dieses Projekt im Rahmen der Spandauer Spielplatztage.

Hierzu konnten wir zusammen den Landhausgarten Dr. Max Fränkel stetig weiterentwickeln. Dieser Ort gehört mit zu den vielen Erholungs- und Spaziergangsmöglichkeiten im Spandauer Süden. Diesen zu erhalten und ständig neue Angebote zu schaffen, ist mir ein wichtiges Anliegen.

Zu einem erholsamen und schönen Kladow gehört aber eben auch das Aussehen. Eine Landschaft wie es sie hier gibt, wird aber bereits durch vermeintliche Kleinigkeiten gestört. Wir haben vor einiger Zeit den Kampf gegen das Aufstellen illegaler Kleidercontainer begonnen. Eine Arbeit, von der letztlich auch die Kladower Schönheit profitieren konnte.

Schließlich konnte ich gemeinsam mit meinen Kollegen Gerhard Hanke und Peter Trapp einen Pflegestützpunkt im Nachbarschaftshaus – auch mit vielseitigen Seniorenangeboten – Parnemannweg eröffnen. Dieser stellt einen wichtigen und gut genutzten Anlaufpunkt rund um das Thema Pflege dar.

Kladow wächst und entwickelt sich aber stetig weiter. Das zeigt sich vor allem an dem rasanten Hausbau, dem Zuzug von vielen Familien, doch in der Folge eben auch am Anstieg des Verkehrs. Daraus ergeben sich Probleme, die es anzupacken gilt.

Wir brauchen für Kladow eine bessere und wieder intakte Infrastruktur. Dies betrifft die Grundsanierung der Hauptstraßen, aber auch eine bessere Anbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für beides möchte ich mich auch in Zukunft einsetzen, doch ohne die Schönheit Kladows hierbei zu gefährden.

Um diese Ziele zu erreichen, müssen verschiedene Probleme angepackt werden. Ganz sicher gehört dazu die verzögerten Anordnungen von Baustellen durch die Verkehrslenkung Berlin, durch die es immer wieder zu massiven Behinderungen unserer Bautätigkeiten kommt.

Entscheidend für mich und meine Arbeit ist das, was ich bereits während meines Zivildienstes in Kladow lernen durfte: der ständige Dialog!

Ich bin mir darüber bewusst, dass die Probleme der Kladowerinnen und Kladower nur gemeinsam mit der Politik und der Verwaltung gelöst werden können. Nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen, können wir das Beste für alle Beteiligten, für Kladow herausholen. Ich lade ich daher herzlich dazu ein, mit mir ins Gespräch zu kommen.


Mitden besten Grüßen

Ihr Frank Bewig

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