Rückschlag für den Schulcampus Siemensstadt

Patrick Wolf, bildungspolitischer Sprecher
Patrick Wolf, bildungspolitischer Sprecher
Das Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium darf auch künftig nicht ab Klasse 5 starten. Der Senat lehnte in einer Stellungnahme an die BVV ab, den Schulcampus Siemensstadt mit einem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt zu stärken. Die CDU-Fraktion hatte im vergangenen Jahr den Wunsch der Elternvertretung in die Diskussion gebracht.
 

Dazu erklärt Patrick Wolf, bildungspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion Spandau: 
„Wieder einmal wird die Stärkung und Attraktivität der Gymnasien torpediert. Eine Jahrgangsstufe fünf und sechs am Carl-Friedrich-von Siemens-Gymnasium einzurichten, entspricht dem an uns herangetragenen Elternwillen. Das Gymnasium in Siemensstadt gewinnt immer mehr an Attraktivität. Dies liegt unter anderem daran, dass die Schule einen sogenannten MINT-Schwerpunkt gesetzt hat, der berlinweit stark nachgefragt ist.

Selbst die Senatsverwaltung räumt in ihrer Stellungnahme ein, dass es für die grundständigen Klassen eine Übernachfrage von 30 Prozent gibt. Im Klartext heißt das, in Spandau fehlten für das Schuljahr 2018/19 38 Schulplätze für grundständige Klassenzüge.

Wenn die Senatsverwaltung die Grundständigkeit für das Carl-Friedrich-von-SiemensGymnasium mit dem Argument ablehnt, dass bestehende Grundschulen geschwächt werden, kann man vor Wut eigentlich nur schäumen. Für die Bildungsverwaltung steht offenkundig wieder einmal nicht das einzelne Kind mit seinen individuellen Talenten im Vordergrund, sondern die allgegenwärtige Boykottierung der Gymnasien.“
 
 

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